Auch in der Abstimmungszone II hatte man den starken Wunsch, dass so viele wie möglich zur Abstimmung nach Hause kommen. Dafür stellte man in Flensburg ein kleines Heft mit vielen guten Angeboten her, u. a. für Kulturveranstaltungen und für Verpflegung.

Ebenso wurde für Übernachtungsmöglichkeiten für drei Tage gesorgt. Im Heft war zu lesen, wo man einquartiert werden sollte. Das Heft sollte viele dazu bewegen, zur Abstimmung nach Hause zu fahren.

Sie sehen das kleine Kuponheft hier als Foto (das Original ist in der Vitrine zu sehen). Um die Angebote im Kuponheft zu nutzen, musste man mit seinem Pass seine Identität nachweisen.

Das Museumsexemplar des Heftes wurde für Käte Simonsen, Jägerstr. 7, Kiel-Gaarden ausgestellt.

Sie reiste jedoch nicht zur Abstimmung nach Flensburg, sondern blieb daheim in Kiel. „Kann nicht zur Abstimmung kommen“, hatte sie auf die Rückseite des Kuponhefts geschrieben.

Käte Simonsens Quartiergastgeber war Oberlehrer Bernhardt, Friesische Straße 29, Flensburg. Hier sollte sie aber keine Verpflegung bekommen.

Hingegen hätte Käte Simonsen drei Tage lang an anderen Stellen in Flensburg Wertkupons für Mittag- und Abendessen nutzen können. Besteck sollte sie – wie alle anderen – selbst mitbringen.